Waldorf-Kindergarten Datteln


Der Umgang mit dem kleinen Kind bedeutet eine große und sorgfältige Verantwortung. Der erwachsene Mensch sollte sich stets vor Augen halten, dass er ein „kleines Wesen“ bei der Menschwerdung begleiten darf und einen prägenden Eindruck im Leben eines Kindes hinterlässt. So heißt es für uns, dass die Erziehung nicht beim Kind, sondern bei uns selbst beginnt. Die Selbsterziehung ist eine wichtige Aufgabe des Erziehers oder der Erzieherin, welche ihn/sie im Leben stets begleitet.

So müssen die Fragen gestellt werden :

Sind diese Fragen für einen selbst beantwortet, so richtet sich als zweiter Schritt der Blick auf das Kind:

Mit diesen Leitfragen im Bewusstsein gewinnt der Erzieher / die Erzieherin die Fähigkeit, sich auf das einzelne Kind einzulassen und es mit seiner individuellen Persönlichkeit anzunehmen, zu unterstützen und zu fördern.

Das Kind lernt durch die Nachahmung und ergreift die Welt über seine Sinne. Für die erziehende Person bedeutet dies immer eine vorbildliche Haltung einzunehmen. Tätigkeiten werden für das Kind nachvollziehbar und mit großer Sorgfalt durchgeführt.

Der Erwachsene passt sich dem Wesen des Kindes individuell an. Hierbei ist es wichtig, immer wieder auf sich selbst zu schauen und den Blick für das erzieherische Anliegen nicht zu verklären.

In der Selbsterziehung heißt für uns, mit dem Kind und an dem Kind zu lernen. Das Kind wird wahrgenommen und zeigt uns seine Bedürfnisse, welchen wir mit innerer Ruhe und Aufmerksamkeit nachkommen.

Weiterhin wird unser Leitbild durch eine christlich-religiöse Grundhaltung geprägt, die jedoch nicht an eine Konfession gebunden ist. Dieses drückt sich z.B. in der Gestaltung der christlichen Jahresfeste, die im Waldorfkindergarten Datteln mit großer Ehrfurcht und Hingabe vorbereitet und gefeiert werden, aus.